Solosocks – Einzelsocke?

Wieso bleiben wir immer wieder mal mit nur einer einzelnen Socke zurück? Frisst die Waschmaschine die andere? Entschwindet sie in nur kurz erscheinenden Socken-Wurmlöchern? Diebstahl von Socken-Fetischisten? Der Haushund?
Fragen, die unbeantwortet bleiben. Aber HEY eine Lösung ist nah: SOLOSOCKS aus Kopenhagen hat sie!

Scheiss drauf, wo die Socken hin sind, und ebenso auf das Sockensortieren nach’m Waschen. Die Lösung ist: eine Packung von sieben einzelnen Socken. Seven Solo Socks.
Manche Lösung ist so naheliegend.

Aber einfach nur sieben gleichfarbige Socken zusammen zu werfen, ist dann doch öde. Das Leben kann ja auch schön sein, also musste noch mehr her! So entstanden sieben sehr ähnliche und einzigartige Designs, die alle miteinander kombiniert werden können! Fällt gar nicht wirklich auf, dass die nicht identisch sind.
Und wenn sie schon dabei sind, dann nimmt man auch gleich Bio-Baumwolle und trägt mit zum Umweltschutz bei.

Hvad skal jeg sige? Det er en meget god idé, og derfor har vi nu SOLOSOCKS i vores store.

Maritime Keramik? Ahoi Marie

Ahoi Marie, das Hanseatische Design Kontor mit „Meerwert“, vor allem mit maritimen, handgefertigten Produkten im unverwechselbaren blau-weiß Look.
Ahoi Marie wurde 2006 von Alexandra Knopp und Hauke Neumann gegründet, das Angebot umfasst neben Schifferporzellan auch Wohnaccessoires, Notizblöcke, Taschen. Die Keramik wird von Hauke in Hamburg Bahrenfeld produziert, in der Hamburger Neustadt liegt die Zentrale.

In unserem Angebot ist vor allem das Geschirr zu finden, also viel Keramik-Porzellan, auch ein wenig Emaille.

HALM – Trinkhalme aus Glas

Trinkhalme aus Glas von HALM. Immer mit Bürste, macht das Getränk leckerer.

Unsere treibende Kraft ist der Gedanke an eine bessere Zukunft, in der kommende Generationen in einer sauberen und sicheren Umgebung leben können.

Hannah Cheney und Sebastian Müller, Gründer/in von HALM

Nach einem Strandbesuch in Thailand in 2015, der das Bewusstsein für die RIESIGE Menge an Plastik in den Meeren öffnete und die Erkenntnis offenbarte, wie viele Plastikstrohhalme benutzt werden (die dann auch im Meer landen), machten sich Hannah und Sebastian auf den Weg, etwas zu ändern.
An sich ja etwas Naheliegendes. Aber wer bitte macht das schon??
Die Idee für Glasstrohhalme war geboren.

EXTREM STABIL DANK SPEZIALGLAS
HALM wird unter sehr hohen Temperaturen hergestellt, was das Glas extrem widerstandsfähig und in der Benutzung so sicher wie ein Trinkglas macht.
Also keine Bedenken, dass die Glashalme leicht zerbrechen. Ist nicht so!

Hannah & Sebastian sagen, dass sie mittlerweile über eine Tonne Plastik pro Tag vermeiden!
Wir sagen: mitmachen! Coole Sache!
Also wer gern durch einen Trinkhalm sein Getränk trinken will, muss das naheliegende tun: wechseln auf Glastrinkhalme. Wer jetzt sagt „Bäh, sind doof zu säubern!“ bewegt sich gerade auf dem Holzweg, denn eine plastikfreie Reinigungsbürste ist bei den Glashalmen immer dabei.
Also keine Ausrede! Zack zack, umsteigen.

An sich sollten jetzt alle Gastronomen sofort gezwungen werden, umzusteigen auf Glashalme. Denn das hat eine viel weitreichendere Auswirkung als die paar Trinkhalme zu Hause im Küchenschrank.
Da das mit dem Zwang bei uns ja so eine Sache ist, macht es doch anders: das nächste Mal, wenn ihr entspannt euren Caipi oder Aperol Spritz im Lokal bekommt, und ein Plastikstrohhalm ragt aus dem Glas heraus, sprecht es an, dass es anders geht.

A propos Zwang: ab 2021 sind die Plastik-Dinger sowieso EU-weit verboten 🙂

Tipps zu Kleidung I

Verantwortungunsvoller Konsum

Umweltschützende, ressourcen-schonende Produktion

Achtung sozialer Strukturen

Ausreichendes Einkommen

Faire Arbeitsbedingungen

Kleidung zum Beispiel
Über die Sinnlosigkeit und den Auswirkungen von Fast Fashion lasse ich mich an anderer Stelle aus. (Kommt noch!) Hier erst einmal ein paar grundlegende Tipps, worauf beim Einkaufen von Klamotten geachtet werden sollte.
Jajaja, ich weiß: wenn du bei Primark vor den Klamotten stehst, ist das schwierig. Aber was willst du denn auch da??

Tipps beim Kauf deiner Kleidung

1. GOTS-Label beachten: Das internationale Textilsiegel „Global Organic Textile Standard“ (GOTS) ist der führende Standard für Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern. Er garantiert eine in allen sozialen und ökologischen Aspekten kontrollierbare und nachhaltige Produktion. Dies beinhaltet soziale Standards wie gerechte Löhne und Arbeitsschutz, das Verbot von Kinderarbeit, Diskriminierung und Zwangsarbeit sowie ökologische Produktionsstandards mit Rohstoffen natürlichen Ursprungs aus biologischem Anbau.
Ergänzt durch das Fair-Wear Label: will zu Verbesserungen der Produktionsbedingungen von Textilien beitragen. Sozusagen kleine Schwester von GOTS.

2. Je regionale, desto besser: scheint bei Kleidung nicht so einfach, aber je näher die Produktion der Erzeugerfabriken, desto besser für den Öko-Fußabdruck.
Bei größeren Labels (z.B. Recolution) bedeutet das, dass die Produktion der unterschiedlichen Materialien und die abschließende Produktion in Europa liegt.
Bei kleineren Labels (z.B. Demidow) heißt das, dass die Shirts und Sweater, die für die Veredelung mit Aufdrucken genutzt werden, aus Europa kommen (Stanley & Stella) und lokal bedruckt wird.

3. Möglichst Natur-Pur: ohne einen beigemischten Plastik-Anteil (Elastan, Lycra) ist die Wiederverwendung sehr viel leichter. (siehe 4.) Der zu hohe Aufwand fürs Recycling bei Mischstoffen, auch bei nur 2% Elastan Beimischung, ist so immens, dass es faktisch nicht durchgeführt wird. Derartige Stoffe enden als Dämmstoff oder werden verfeuert.

(Ja, ist als Produzent gar nicht so leicht zu entscheiden, denn die Beimischung von Plastik macht den Stoff länger haltbar bzw. das Kleidungsstück bleibt länger in Form, und wird dadurch vermutlich länger getragen. Abteilung „Müllvermeidung“. Muss jeder selbst für sich entscheiden – meine Entscheidung ist: pur!)

4. Recycling-Anteil: Ein Teil des Stoffes ist recycelt. Bei Baumwolle kann ohne Probleme 25% aus alten Baumwollstoffen bei der Herstellung des neuen Textils hinzugefügt werden. Klar, ist das aufwändiger. Aber betrachtet die alten Klamotten einfach mal als Rohstoff!

5. Im physischen Laden einkaufen: vermeide den Online-Kauf. Letztlich geht es darum, lokal zu kaufen und zu vermeiden, dass Ware zurückgeschickt werden muss, weil es doch nicht passt. (bis zu 50% bestellter Kleidung/Schuhe werden zurückgeschickt!) Passiert beim real-physischen Kauf im Laden eher weniger. Spart Ressourcen. Macht meist auch mehr Spaß!

Hallo Welt! Schön, dass du noch da bist.

So klar ist mir ja nicht, wie lange das noch so sein wird, aber die Hoffnung stirbt ja schließlich immer zuletzt. Aber sie stirbt!

Dazu gibt er (Zeus) dem Menschen die Hoffnung: sie ist in Wahrheit das übelste der Übel, weil sie die Qual der Menschen verlängert.

Friedrich Nietzsche

Leider muss ich dem zustimmen, denn wir ertragen mehr, wenn wir der Hoffnung sind, dass es am Ende besser wird. Da wir das Ende ja nicht sehen, sondern höchstens ahnen (oder eben erhoffen) können, bleiben wir beim Alten. Selbst wenn das quälend ist, wir nehmen die bekannte Qual in Kauf anstatt das Unbekannte, das ohne Qual sein könnte, zu versuchen.

Die große Herausforderung also ist, trotz all der Schrecken und der Grauen frohen Mutes die Hacken in den Teer zu schlagen, die Ärmel hoch zu krempeln und die Änderung anzupacken. Wenn ich nicht will, dass es bleibt, wie’s ist, muss ich es ändern.

Taten statt Worte

Gesa, meine Frau