papelami – Upcycling & Handarbeit

Wie war das?
Kombiniere Zeit und Mühe, begleitet von Spaß, arbeite in Handarbeit, verbinde das mit klarem Design und lässiger Schlichtheit – was ist das Ergebnis? Genau: papelami!

Und das ganze auch noch auf ausgedientem Material, also Upcycling!
papelami nutzt alte Atlanten, Bücher, Seekarten, urige Textseiten, um sie mit Schönem zu verschönern. Oder auch zu verbessern.

Ganz unser Geschmack: nachhaltiges Material, künstlerische und handwerkliche Tätigkeit. Perfekt.

Johnny Urban – irgendwie urban…

Rucksäcke, Turnbeutel und Taschen mitten aus dem Hamburger Schanzenviertel heraus für die Welt. Wenn das mal nicht ein „local hero“ ist!

Bei uns bekommt ihr diese hier und noch einige mehr.

Ob Aaron, Robin, Mia oder Tom: all diese urbanen Hippster tun sich zusammen und finden sich bei uns wieder. Es sind nämlich coole Produkte von Johnny Urban (hahahahaha), die allesamt aus recycelten PET-Flaschen bestehen und deswegen – finden wir ja gut – Einzug bei uns ins Sortiment gehalten haben.

Glitter without litter

Wenn schon Glitzer auf der Haut für Party und Festival, dann doch bitte kein Plastik! Das landet ja wieder nur im Meer.

Also, Projekt Glitter: Glitzer auf Pflanzenbasis, biologisch abbaubar.
Wird also wieder zu Erde (auf dem Komposthaufen) oder löst sich im Wasser auf (falls der Glitzer es dann doch ins Meer schaffen sollte).

Sparkle sustainably

Wir sagen: wenn glitzern, dann nachhaltig. Also umweltbewusst.
Naja, auch lang anhaltend -> man darf definitiv auch länger glitzern.

Bei uns sowohl in den kleinen Glastubes oder Glasschalen.
Einzeln oder als Sets.
Hauptsache: glitzern!

Ligarti – Tiermanufaktur

Nein, nein, keine Angst, bei Ligarti* werden keine Tiere gebaut, erstellt, erschaffen. Gentechnisch oder so. Wir reden über „künstlerisch“, nicht „künstlich“!!

Tiermanufaktur. Alles klar?!

Hanna ist eine leidenschaftliche und talentierte Künstlerin, die ihren völlig eigenen Stil, Tiere zu zeichnen, zu ihrer Profession gemacht hat. Das fing mal als „Animal Hoarding“ an und wurde dann zu Ligarti. Ein langer Prozess, mit Pausen in Spanien und Neufindung – gemeinsam mit Alex (grobmototisch gestrickt) und Sami (organisatorisch gestrickt) bringt sie das Label nun voran.
Die Idee ist es, nach und nach Hannas Kunstwelt auf wertige Produkte zu bringen. Wir sagen: hat geklappt! Deswegen sind bei uns auch die hochwertigen Drucke, Becher, Shirts u.a. zu bekommen.

*Der Name, ja der Name: eine Kombination aus Hannas Nachnamen Ligeti und Art – Ligarti eben. Laut Team ein Ergebnis von (zu) viel Alkohol, Kaffee und so. Wie man merkt, ist das nicht immer zu verteufeln…

paprcuts – papierartig aber doch nicht Papier

In Berlin gefertigt – wo gibt’s denn das? Nun, bei PAPRCUTS!
Der Anspruch ist regional zu wirtschaften, damit die Wege kurz, der Ressourcenverbrauch niedrig und die Arbeitsbedingungen sicher gut sind. „Denke global, handle lokal!“
So hat man leichter im Blick, wie fair die Produktions- und Arbeitsbedingungen sind, und stärkt die lokal-regionale Wirtschaft.

So sieht’s aus!

Vision: mach die Welt ein bisschen bunter, aber sei dabei nachhaltig!

Was ist denn nun dieses Tyvek®?
Es besteht zu 100 % aus HDPE (hochdichtem Polyethylen), zu einem Teil aus recyceltem Material. Es ist sehr langlebig, fühlt sich dabei jedoch an wie Papier. Und ist auch so leicht wie selbiges. Und es lässt sich einfach wieder recyceln*.
Bei paprcuts werden daraus Taschen, Portemonnaies, auch Uhren, Hipbags hergestellt …. und seit Ende 2019 sogar SNEAKER. Ja, wo gibt’s denn das?

Wir finden das alles grandios, deswegen haben wir paprcuts bei uns im Sortiment (Schuhe leider nicht, passt leider nicht so recht zu uns).

*Ach ja, a propos Recycling:
viele Hersteller sagen zwar, dass Produkte leicht zu recyceln sind, aber häufig scheitert es daran, dass man schlicht nicht weiß, wohin mit dem Material, das wieder in den Stoffkreislauf zurück soll. (Gelber Sack? Ähem – keine gute Idee. Das wird größtenteils verbrannt!)
Bei paprcuts ist das gaaaaanz einfach: man schickt es nach Berlin, und erhält sogar noch einen 15% Gutschein von denen dafür.
Siehste! So geht das!

elbbrett – Skatboards 2tes Leben

elbbrett gibt’s leider nicht mehr … 🙁
Carmen hat aufgehört, tolle Dinge aus Skateboards herzustellen.

Carmen Naske kommt aus Hamburg und ist von klein an eine Skating-Liebhaberin. Da sie ihre ausgenudelten Boards nicht einfach wegschmeißen möchte, baut sie Schmuckstücke und anderen Kleinkram aus ihnen. Aus der kleinen Idee wird die Basis eines eigenen Unternehmens: elbbrett upcycling!

Carmen macht aus alten Skate- und Surfboards Unikate. Natürlich! Die Benutzung hinterlässt Spuren, die jedes Stück zum Einzelstück machen.

Wir hattenen Eierbecher, Ohrringe, Ketten, Schlüsselbänder von Carmen bei uns im Angebot. Jetzt sind nur noch ein paar restliche Eierbecher übrig.

Demidow – Artworks at its best

Nur hier bei uns … na fast, und bei ein paar anderen, wenigen Läden gibt es die hervorragenden Arbeiten von Olga Demidow.

Für sie ein Ventil für Emotionen und Eindrücke, für uns tolle Motive – düster, ansprechend, bereichernd, auch komisch.

Einige davon finden sich auch auf T-Shirts. (Natürlich GOTS-zertifiziert…)

Warum bloß nachhaltig?

Ich befinde mich schon seit langem auf der Seite der Menschen, die sich dem Ökologischen verschworen haben: bei Nahrung sowieso, bei dem Rest von weniger zu immer mehr. Als Konsument ist das ja auch recht einfach: ich kann direkt wählen, in welchen Laden ich gehe und meine Ware einkaufe. Und welche Ware ich kaufe.
Leben kann so einfach sein.
Ist es aber nicht.

Denn es geht um mehr als nur um meinen Konsum: es ergab sich mehr oder minder plötzlich der Umstand für mich, ein Einzelhandelsgeschäft zu betreiben. Ich kam in die missliche und hervorragende Lage, den Menschen Konsumgüter zu verkaufen.
Sehr direkt kam die Frage auf, welche Produkte will ich denn an die KosumentInnen bringen? Ich hatte also die Seite gewechselt, vom Käufer zum Verkäufer. Vom Konsumenten zum Vorselektierer.

Stellt sich mir also direkt die Frage, was ich denn anbieten will. Welche Basis finde ich in mir, die ich gern nach außen bringen will? Siehe oben: ich komme nicht ums Ökologische herum. Will ich auch gar nicht, denn verantwortungsvolles Handeln (im Sinne von Tun aber auch von Handel) hat immer Nachhaltigkeit und die Einwirkung auf die Umwelt im Blick.
Für mich ist es gar keine Frage des Ob, sondern des Wie.
Mit dem Betrieb eines Ladengeschäfts habe ich viel mehr Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen. Die Vorauswahl, die ich treffe, ist der Schlüssel.

(Allerdings sei hier darauf hingewiesen, dass mir mehr als bewusst ist, mit Notwendigkeiten konfrontiert zu sein, die das Leben so mit sich bringt: Haltung ist eine feine Sache, sofern sie auch dein Konto füllt. Miete und Mitarbeiter wollen bezahlt werden, essen will ich auch was, die eigenen Kinder müssen versorgt werden. Der ganz normale alltägliche Zwang eben.)

Egal wie ich es wende, von welcher Seite aus ich es betrachte, das Ergebnis ist immer dasselbe:
NÜTZT JA NIX! Es gibt keine andere Möglichkeit, Jammern hilft nicht.

Taten statt Worte

Gesa, meine Frau

Lüttje Seep – Seifenmanufaktur aus dem Norden

Seifen, Shampoos, Deos kann man auch anders und mit anderen Inhaltsstoffen herstellen, als die Kosmetikindustrie uns weismachen will. Ging ja Jahrhunderte lang auch ohne Mikroplastik, das angeblich erst zur richtigen Säuberung führt.
Das ist so richtiger Bullshit, den viel zu viele Leute glauben.
Deswegen haben wir auch Produkte im Angebot, die uns säubern aber die Umwelt nicht verschmutzen. Ja, das geht!

Seifenmanufaktur = handgemachte Seife
Alle Seifen und weitere Produkte werden in liebevoller Handarbeit hergestellt. Von der Entwicklung der Rezepturen über die Herstellung der Seife nach altem Handwerk bis hin zur Verpackung wird bei Lüttje Seep alles selbst von Hand gemacht.
Alle Seifen sind ohne Konservierungsstoffe, ohne Mineralöle, ohne tierische Fette, ohne Silikone und ohne Glykole.
Zum Färben der Seifen werden Tonerden, pflanzliche Farbstoffe und Kosmetikfarbpigmente verwendet, die in der Naturkosmetik erlaubt sind.